Beispiele für erneuerbare Energien:

Erneuerbare Energien

Windkraft

Foto Windkraft

Bereits drei Jahrhunderte v. Chr. wurde Windkraft für die allerersten Segelboote und Lüftungsanlagen genutzt. Im Mittelalter hat man Windmühlen zum Mahlen von Getreide gebaut. Die weltweite Ölkrise Anfang der 1970er Jahre beschleunigte die Entwicklung von modernen Windrädern zur Erzeugung elektrischer Energie.

Windenergie ist eine der umweltfreundlichsten und effizientesten Energieformen, die es zur Produktion von Strom in großen Mengen gibt. Um eine hohe Windausbeute und damit kontinuierliche Stromerzeugung zu erzielen, macht es Sinn, Windkraftanlagen dort zu errichten, wo der Wind gleichmäßig und stark weht, denn eine konstante Windgeschwindigkeit ist die wichtigste Voraussetzung für ein gutes Funktionieren einer Windkraftanlage.

Inzwischen ist ein Windrad mit einer Masthöhe von ca. 150 m und einer Rotorblattlänge von 50 m keine Seltenheit mehr. Auch in unserer Region spielt die Windkraft im Zuge der Umstellung auf ein erneuerbares Energiesystem eine wichtige Rolle. Der Landkreis Hof z.B. ist mit seinen über 80 in Betrieb befindlichen Windkraftanlagen bayernweit die Region mit der höchsten Produktion von Strom aus der Windkraft. Theoretisch könnte ein Windrad der neuen Generation, welches im Binnenland ca. 6 Mio. kWh Stromertrag pro Jahr produziert, rund 1.700 4-Personen-Haushalte ein Jahr lang mit Strom versorgen.

 

Wasserkraft

Wasserkraft ist eine der ältesten regenerativen Energieformen, welche von den Menschen genutzt wurde. Vor allem die Römer haben bereits Wasser genutzt, um Getreide zu mahlen. Später wurden dann Mühlen über Wasserräder, Getriebe und Transmissionsriemen direkt vor Ort zum Mahlen, Sägen oder Hämmern verwendet – heute steht im Bereich der Wasserkraftnutzung die Stromgewinnung im Vordergrund. In Deutschland gibt es heute etwa 300 Laufwasserkraftwerke und 7.000 Kleinanlagen.

Bei der Wasserkraft wird grundsätzlich die Lageenergie des Wassers genutzt, um elektrische Energie herzustellen. Das Wasser wird dabei in Rohrleitungen zu einer Turbine geführt, die sich in Bewegung setzt und einen Generator antreibt. Ausschlaggebend für das Leistungspotenzial einer Wasserkraftanlage ist die Fallhöhe bzw. der Höhenunterscheid sowie die Durchflussmenge an Wasser, die die Turbine durchströmen kann. Weltweit werden ca. 16 % der gesamten Stromproduktion über die Wasserkraft bereitgestellt. Wasserkraft hat den Vorteil, dass sie speicherfähig und flexibel einsetzbar wäre und Regelenergie bereit stellen könnte. Auch haben Wasserkraftanlagen eine wesentlich höhere Laufzeit über das Jahr verteilt und produzieren kontinuierlicher Strom wie z.B. die Wind- oder Solarenergie.

Das größte Wasserkraftwerk im Frankenwald befindet sich im Höllental an der Selbitz und hat eine Spitzenleistung von 900 kW.

 

Sonnenenergie

Die Sonne steht als Energiequelle unbegrenzt, umweltfreundlich und kostenlos zur Verfügung. Sonnenenergie nutzt man günstig und effektiv zum einen über Photovoltaikanlagen zum Erzeugen von Strom oder als thermische Solarkollektoren für Wärme. Im Frankenwald werden z. B. jährlich über 67 Millionen kWh Strom aus Photovoltaik auf Dachflächen oder über größere Freilandanlagen gewonnen. Diese Strommenge reicht rechnerisch aus, um rund 19.000 4-Personen-Haushalte mit regenerativem Strom ein Jahr zu versorgen.

Bei der Photovoltaik wird die Energie der Sonne direkt in elektrische Energie umgewandelt. Dies geschieht in Solarzellen, die aus einem Halbleiter, meist Silizium, bestehen. Unter Einfluss von Licht, den so genannten Photonen, entstehen dort freie Ladungen, die über einen elektrischen Leiter abfließen können. Der so entstandene Gleichstrom wird meist in Wechselstrom umgewandelt und in das öffentliche Stromnetz eingespeist.

Deutschland ist noch vor China, Italien oder den USA, das Land, mit der höchsten Erzeugung von Strom aus der Solarenergie. Die Entwicklung in Deutschland wurde durch die Einführung Förderung über das EEG seit 2000 stark vorangetrieben. Seither sind die Modulpreise und Produktionskosten für die Anlagen stark gefallen. Somit ist der Solarstrom eine der günstigsten Varianten um erneuerbar Strom zu gewinnen.

Bioenergie

Von jeher nutzt der Mensch vorgefundene Biomasse zur Energiegewinnung. Moderne Technologien eröffnen Möglichkeiten, die in der Biomasse gespeicherte Sonnenenergie effizient zu nutzen.

In Biogasanlagen erfolgt die anaerobe Vergärung von tierischen und pflanzlichen Abfällen bzw. von organischen Reststoffen zur Erzeugung von Biogas. Dieses besteht vor allem aus Methan und kann in einem Gasmotor-Blockheizkraftwerk zur Strom- und Wärmeproduktion eingesetzt werden.

In Deutschland gibt es rund 7.700 Biogasanlagen. Diese erzeugen etwa so viel Strom, wie 6,8 Mio. Haushalte verbrauchen. Die Energie aus Biogas hat den Vorteil, dass sie - ähnlich wie die Wasserkraft - flexibel einsetzbar wäre, da die Biomasse speicherfähig ist.

Holz fällt ebenfalls unter den Begriff Bioenergie. Die darin gespeicherte Sonnenenergie wird als nachwachsender Energieträger für die Gewinnung von thermischer und elektrischer Energie verwendet. Über Hackschnitzelheizwerke kann Restholz verbrannt und die dadurch erzeugte Wärme in Nahwärmenetzen verteilt werden. Somit können mehrere Gebäude mit regionaler Biomasse nachhaltig versorgt werden.

Die Bioenergiedörfer im Frankenwald - wie z.B. das Bioenergiedorf Effelter - zeigen, dass mit Bürgerbeteiligung ein hoher Nutzen für Mensch, Umwelt und die regionale Wirtschaft erzielt werden kann.

Hier gehts direkt zur Projekthomepage des Projekts Erlebnis Energie.

 

 

Wasserkraft ist eine der ältesten regenerativen Energieformen, welche von den Menschen genutzt wurde. Vor allem die Römer haben bereits Wasser genutzt, um Getreide zu mahlen. Später wurden dann Mühlen über Wasserräder, Getriebe und Transmissionsriemen direkt vor Ort zum Mahlen, Sägen oder Hämmern verwendet – heute steht im Bereich der Wasserkraftnutzung die Stromgewinnung im Vordergrund. In Deutschland gibt es heute etwa 300 Laufwasserkraftwerke und 7.000 Kleinanlagen.

 

Bei der Wasserkraft wird grundsätzlich die Lageenergie des Wassers genutzt, um elektrische Energie herzustellen. Das Wasser wird dabei in Rohrleitungen zu einer Turbine geführt,  die sich in Bewegung setzt und einen Generator antreibt. Ausschlaggebend für das Leistungspotenzial einer Wasserkraftanlage ist die Fallhöhe bzw. der Höhenunterscheid sowie die Durchflussmenge an Wasser, die die Turbine durchströmen kann. Weltweit werden ca. 16 % der gesamten Stromproduktion über die Wasserkraft bereit gestellt. Wasserkraft hat den Vorteil, dass sie speicherfähig und flexibel einsetzbar wäre und Regelenergie bereit stellen könnte. Auch haben Wasserkraftanlagen eine wesentlich höhere Laufzeit über das Jahr verteilt und produzieren kontinuierlicher Strom wie z.B. die Wind- oder Solarenergie.

 

Das größte Wasserkraftwerk im Frankenwald befindet sich im Höllental an der Selbitz und hat eine Spitzenleistung von 900 kW.

Wasserkraft ist eine der ältesten regenerativen Energieformen, welche von den Menschen genutzt wurde. Vor allem die Römer haben bereits Wasser genutzt, um Getreide zu mahlen. Später wurden dann Mühlen über Wasserräder, Getriebe und Transmissionsriemen direkt vor Ort zum Mahlen, Sägen oder Hämmern verwendet – heute steht im Bereich der Wasserkraftnutzung die Stromgewinnung im Vordergrund. In Deutschland gibt es heute etwa 300 Laufwasserkraftwerke und 7.000 Kleinanlagen.

 

Bei der Wasserkraft wird grundsätzlich die Lageenergie des Wassers genutzt, um elektrische Energie herzustellen. Das Wasser wird dabei in Rohrleitungen zu einer Turbine geführt,  die sich in Bewegung setzt und einen Generator antreibt. Ausschlaggebend für das Leistungspotenzial einer Wasserkraftanlage ist die Fallhöhe bzw. der Höhenunterscheid sowie die Durchflussmenge an Wasser, die die Turbine durchströmen kann. Weltweit werden ca. 16 % der gesamten Stromproduktion über die Wasserkraft bereit gestellt. Wasserkraft hat den Vorteil, dass sie speicherfähig und flexibel einsetzbar wäre und Regelenergie bereit stellen könnte. Auch haben Wasserkraftanlagen eine wesentlich höhere Laufzeit über das Jahr verteilt und produzieren kontinuierlicher Strom wie z.B. die Wind- oder Solarenergie.

 

Das größte Wasserkraftwerk im Frankenwald befindet sich im Höllental an der Selbitz und hat eine Spitzenleistung von 900 kW. /* Style Definitions */ table.MsoNormalTable {mso-style-name:"Normale Tabelle"; mso-tstyle-rowband-size:0; mso-tstyle-colband-size:0; mso-style-noshow:yes; mso-style-priority:99; mso-style-parent:""; mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; mso-para-margin-top:0cm; mso-para-margin-right:0cm; mso-para-margin-bottom:10.0pt; mso-para-margin-left:0cm; line-height:115%; mso-pagination:widow-orphan; font-size:11.0pt; font-family:"Calibri","sans-serif"; mso-ascii-font-family:Calibri; mso-ascii-theme-font:minor-latin; mso-hansi-font-family:Calibri; mso-hansi-theme-font:minor-latin; mso-fareast-language:EN-US;}